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Publikationen

In dieser Rubrik werde ich nach und nach eigen erstellte Modelle, geschriebene Artikel, gegebene Interviews etc. einstellen.

Die unten stehende Liste stellt die aktuelle Auswahl meiner Arbeiten und Veröffentlichungen dar.

Interview im Managementradio: "Quantitatives Modellieren"Link 
Interview im Managementradio: "Kybernetisches Change Management"Link 
Interview im Managementradio: "Change Management und Planspielsimulation"Link
Interview im Rahmen einer Bachelorarbeit "BI der Zukunft"Link
Buch "The Race - Change Management mit dem ChangeModeler"

Link 

Buch "Von einem der auszog die Wirtschaft zu verstehen"Link
Aufsatz "Best Practice ist das Ergebnis verzweifelter Trivialisierung" (SEM Radar Ausgabe 2/2010)Link
Artikel "Was Manager und Führungskräfte von Heizungsinstallateuren lernen können" 

Link

Artikel "Unternehmensführung und Chaostheorie"Link
Artikel "Profitcenterdenken ist antiquiert"Link
Artikel "Kybernetisches Changemanagement"Link
Artikel "Ist Objektivität eine Illusion?"Link
Artikel "Funktionierendes Wissensmanagement"Link
Artikel "Diskrete und Kontinuierliche Modellierung"Link
Artikel "Change Management - Aufbruch in eine neue Dimension"Link
Artikel "Bewertung des Unternehmenserfolges nach ToC"Link
Artikel "Wie unsere Sprache unser Denken beschränkt"Link
Foliensatz "Business Intelligence trifft Kybernetik"Link
Foliensatz "Auflösung der Wolke nach ToC bei Einkaufsprozessen"Link
Foliensatz "Systemisches Denken mit dem Consideo MODELER"Link
Foliensatz "Kybernetisches Change Management"Link
Foliensatz "Die Kopernikanische Wende im Management von Unternehmen"Link

Bei den folgenden Consideo Modellen handelt es sich um Templates, die Sie bei mir über das Kontaktformular anfordern können oder im Consideo Shop käuflich erwerben können.

 

Beergame (Qualitativ)   Das berühmte Beergame zur Darstellung einer einfachen Supply Chain mit 4 Beteiligten Einzelhandel, Großhandel, Vertrieb und Brauerei ist qualitativ modelliert.
Balanced Scorecard (Qualitativ) Die Balanced Scorecard in den Dimensionen Finanzen, Kunde, Wachstum und Mitarbeiter ist qualitativ modelliert. 
Beergame (Quantitativ)          Die Beziehungen zwischen den Faktoren aus dem Beergame wurden quantitativ bewertet, so dass die einzelnen Wirkungen simuliert werden können und der Bullwhip-Effekt sehr schön erkennbar ist. Das Template ist käuflich im Consideo-Shop zu erwerben.
Hausfinanzierung (Quantitativ)Das Modell gibt eine Entscheidungshilfe für eine Hausfinanzierung. Faktoren wie Bausparer oder Sondertilgungen fliessen ein. Es sind zwei Kreditdarlehen dargestellt. Das Modell ist erweiterbar auf weitere Kreditdarlehen. Das Modell gibt Auskunft über die Laufzeit der Kredite und stellt einen Zahlungsplan dar. Das Template ist käuflich im Consideo-Shop zu erwerben.
Miniwelt-Modell (Quantitativ)Das Weltmodell World3 von Dennis und Donella Meadows aus dem Jahre 1992 wurde auf 3 Zustandsfaktoren (Bevölkerung, Umweltbelastung und Konsum) vereinfacht quantitativ modelliert. Trotz der Vereinfachung kann man sehr schön die Auswirkungen des Konsums auf die Umweltbelastung und somit auf die Anzahl der Bevölkerung erkennen.
Plansimulationsspiel Fussball Meisterschaft

3 Fussballmannschaften nehmen an einer Fussballliga teil. Es werden in Summe maximal 12 Saisons gespielt (2014 bis 2025). Die Spielergruppe wird auf die 3 Mannschaften aufgeteilt. Dabei müssen die Positionen Trainer, Manager und Sportdirektor ernannt werden. Abhängig von der Größe der Spielergruppe können auch mehrere Spieler eine Position bekleiden. Vor Beginn einer jeden Saison müssen die Managementteams eines jeden Fussballteams entscheiden, wieviel Spieler gekauft und verkauft werden. Ziel des Spiels ist es für die jeweilige Fussballmannschaft am Ende der 12 Saisons den höchsten Cash Flow und die beste durchschnittliche Tabellenposition zu erreichen. Das Template ist käuflich im Consideo-Shop zu erwerben.

 

Consideo-Modelle zum Einstieg

Den CONSIDEO MODELER können Sie sich in einer Freeware-Version von der Homepage der Firma Consideo GmbH laden. Mit diesem können bis zu 20 Faktoren simuliert werden. Die nachfolgenden kleinen Lern-Modelle lassen sich mit der Freewareversion testen und u.U abändern. Falls Sie Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge haben, kontaktieren Sie mich gerne über das Kontaktformular. Auch an neue von Ihnen erstellte Modelle bin ich interessiert.

Die im Folgenden aufgelisteten Modelle sind mit dem CONSIDEO MODELER erstellt. Über das Kontextmenü der jeweiligen Überschriften und dann "Speichern unter..." können Sie diese speichern.  

1. Lineares Wachstum/ Linearer Schwund:

Am Beispiel des Füllens einer Badewanne wird in diesem Modell das lineare Wachstum demonstriert. Alternativ kann das Modell für linearen Schwund geändert werden, in dem ein Flussfaktor "Wasserablauf" inkludiert wird, der betragsmäßig größer als der Flussfaktor "Wasserzulauf" ist.  

2. Exponentielles Wachstum/ Degressives Fallen:

Das Modell stellt das altbekannte Thema Zinseszins dar. Man hinterlegt am Anfang einen bestimmten Betrag auf das Guthabenkonto. Pro bestimmter Zeitperiode kommen die Guthabenzinsen zum Guthaben hinzu. Ähnlich wie beim Linearen Wachstum kann man sich den umgekehrten Fall vorstellen (Bsp.: Leeren eines Öltanks) via Degressivem Fallen.

3. Logistisches Wachstum:

Das Modell bescheibt das Wachstum einer Population in einer Umgebung, wobei die Umgebung eine Kapazitätsgrenze vorgibt. Man erkennt, je weiter die Population von der Kapzitätsgrenze entfernt ist, desto schneller wächst sie (exponentielles Wachstum), je näher sie an die Grenze kommt, desto langsamer wächst sie (exponentielle Verzögerung oder Wachstum mit abnehmendem Grenznutzen). Das ergibt die S-Form der Kurve des Bestandes der Population. Tipp: Simulieren Sie das Modell beim Verändern der Wachstumsrate. 

4. Wachstum mit abnehmendem Grenznutzen (exponentielle Verzögerung):

Dieses Modell zeigt den Ausbau einer Verkehrsinfrastruktur. Am Anfang wächst die Infrastruktur sehr schnell, dann aber immer langsamer. Sie wächst aber ohne Beschränkung immer weiter.   

5. Wachstum mit abnehmendem Grenznutzen und Sättigung:

Es wird das Aufwärmen kalter Hände an einer Heizung simuliert. Der unterschied zum vorigen Modell ist, dass eine Sättigung eintritt. Das heisst ab einem bestimmten Punkt bleibt die Temperatur der Hände bei ca. Körpertemperatur konstant. Tipp: Spielen Sie ein wenig mit den Zeitverzögerungen herum.

6. Umweltschutzmassnahmen:

Mit diesem Modell kann man simulieren, wie sich der Bestand an Menschen in Abhängigkeit von Geburten-, Todesrate, Müllproduktion und eingelei-teten Umweltschutzmassnahmen entwickelt.

7. Parkplatz: 

Pro Stunde kommen 300 Autos in ein Parkhaus, 15% davon verlassen das Parkhaus gleich wieder, da kein Platz frei ist. Pro Minute verlassen 1% der abgestellten Fahrzeuge das Parkhaus. Wieviel Plätze fasst das Parkhaus insgesamt? 

8. Papier falten: 

Man falte ein DIN A4 blatt, ca. 0,1mm dick, ein Mal zusammen. nun ist es zwei mal so dick: exakt 0,2 mm. Der Vorgang wird wiederholt. Könnte man das Blatt 48 mal falten, wie dick oder hoch wäre es dann?

9. Schweinezyklus:

Das Thema Schweinezyklus ist ebenfalls ein sehr bekanntes, welches als Synonym für eine Angebot-Nachfrage-Beziehung des Marktes steht. Je mehr Schweine vorhanden sind, desto geringer ist der Preis, den man pro Schwein erzielen kann. Je größer der Preis ist, den man pro Schwein erzielen kann, desto größer ist der Anreiz Schweine zu züchten. Allerdings hat diese Beziehung eine Zeitverzögerung. Nicht sofort, wenn der Preis pro Schwein erhöht wird, sind mehr Schweine erhältlich, sondern diese müssen ja erst gezüchtet werden.

10. Räuber-Beute Modell:

Die Geburten der Beutetiere hängt von der Anzahl der Räuber ab. Je mehr Räubertiere, desto weniger Geburten der Beutetiere. Die Sterbefälle der Beutetiere hängt von der Anzahl der Räuber ab. Je mehr Räubertiere, desto mehr Sterbefälle der Beutetiere. Die Geburten der Räuber hängt von der Anzahl der Beutetiere ab. Je mehr Beutetiere, desto mehr Geburten der Räuber. Die Sterbefälle der Räuber hängt von der Anzahl der Beute ab. Je mehr Beute, desto weniger Sterbefälle der Räuber.

11. Volkswirtschaft ohne Staat und Ausland:

Das ist ein vereinfachtes Modell für die Volkswirtschaft. Es wird simuliert, wie sich Investitionen auf das Volkseinkommen und damit wiederum auf das Konsumverhalten auswirken. Man erkennt, das sich bei einmaligen Investitionserhöhungen das Volkseinkommen mit exponentieller Verzögerung erhöht, sich dann aber wieder auf das alte Niveau einpendelt. Einmalige Finanzspritzen, wie man sie immer wieder gerne seitens der Politik propagiert, sind ceteris paribus nicht von ganzheitlicher Wirkung. 

12. Bewertung von Konjunkturpaketen nach John Maynard Keynes:

Vor kurzem erschien im Handelsblatt eine Reihe zu dem bekannten Ökonomen John Maynard Keynes. In dieser Reihe werden die Ideen, die Keynes im Zusammenhang mit der Weltwirtschaft und Einbeziehung von Staatsaktivitäten generiert hat, vorgestellt. Es kommen auch Kritiker zu Wort. Sehr interessante und lesenswerte Artikel. Ich habe die Fakten in einem qualitativen Modell zusammengefasst.
 

Excel-Modelle

Nachfolgend finden Sie einige Excelmodelle, die hauptsächlich über Makros erstellt wurden.

1. Game of Life:

Das Modell simuliert das Thema Über- und Unterbevölkerung. Auf einem Areal von 20x20 Feldern kann eine Population leben. Dabei gilt folgende Regel: Eine tote Zelle wird lebendig - also geboren - wenn sie genau drei lebende Nachbarn besitzt. Eine tote Zelle stribt, wenn sie weniger als zwei (Einsamkeit) oder mehr als drei (Überbevölkerung) lebende Nachbarn hat. Anhand von schrittweiten Simulationen kann man gewisse Formen bis zu einem fixen Zustand generieren, wo dann keine Zellen mehr sterben oder geboren werden.  

2. Lineare Fraktale: 

Sie können das Sierpinski-Dreieck, den Farn, die Kochkurve, das Blatt und die Hofstädter Menge über mathematische Transformationsalgorithmen zeichnen. Interesssant dabei ist mit den Parametern Iterationsschritte, Startpunkt und Gleichgewichtet zu spielen und die auswirkungen zu testen.

3. Logistische Fraktale:

Sie können das Räuber-Beute Modell simulieren und im Phasenraum darstellen. Das Weiteren können sie mit diesem Excel-Modell die Feigenbaum-Menge erzeugen. Bei der Feigenbaum-Menge lassen sich sehr schön die Phasenverdopplungen erkennen.

4. Lorenz Attraktor:

Edward Lorenz benutzte Anfang 1960 für seine Wettervorhersagen ein recht simples Differentialgleichungssystem. Durch Zufall, in dem er die Anfangswerte nur ein wenig veränderte, erkannte er, dass dieses Gleichungssystem große Schwankungen in den Ergebnissen errechnete. Des Weiteren erkannte er dass, egal wie die Anfangswerte gesetzt werden, der Phasenraum des Gleichungssystems stets ein und das selbe Muster aufwies. Dieses wird nach ihm Lorenz-Attraktor genannt.

5. Apfelmännchen:

Mit einem Faktor von 2,3 Trillionen wird in das wohl berühmteste Fraktal - das Apfelmännchen - hinein gezoomt. Man erkennt hier sehr schön die immer wieder kehrenden selbstähnlichen Formen. Diese Datei ist ein exe-Datei und lässt sich sofort ausführen. Dieses Programm entstammt nicht meiner Feder.

Nachfolgend möchte ich noch 3 Excels von der Hichert+Partner AG einfügen. Wahnsinn, was sich alles mit Excel bewerkstelligen läßt. Einfach öffnen und sich überraschen lassen.

Weihnachtsbaum, Fußball, Flitzebogen